Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahresabschlusshauptversammlung 2014

Ein neues Jahr! Wieder geht ein Jahr! Alles Gute, danke, klar. Oder so ähnlich. In guter, alten Tradition gibt es hier nun also den wunderschönen Jahresrückblick.

Im Januar wurden uns die Schlüssel zur Wohnung übergeben. Die Wohnung. Mein Lieblingsort 2014. Mein Lieblingsthema 2014. Der Möbelplan hat nicht ganz funktioniert und trotzdem sieht es im Endergebnis sehr schick aus. Der Umzug fand im Februar statt und dank der Hilfe von Umzugsmenschen schafften wir alle Sachen recht schnell in die Wohnung und recht schnell auf ihre Plätze. Wie sehr ich die Couch liebe! Außerdem zog mit uns auch Herr Dachs ein. Herr Dachs ist mein zweitliebster Lieblingsmitbewohner. Im März wurde die Wohnung den Verwandten und Freunden vorgeführt. Uns wurden die drei Fragezeichen vorgeführt. In Hamburg. Wie sehr ich Hamburg vermisse. 2015 muss ich wieder nach Hamburg fahren. Man sollte immer nach Hamburg fahren. Man sollte wieder in Hamburg wohnen. Der April begann mit dem Semesterbeginn. Neue Seminare, neue Mitstudenten. Insgesamt fand ich das zweite Semester besser als das erste. Die neue Nachbarschaft wurde erkundet und das Schloss Nymphenburg zum zweitliebsten Lieblingsort 2014 gekürt. Der Haare waren plötzlich kurz und die eine Arbeitsstelle wurde gegen die andere Arbeitsstelle getauscht. Mai – Eurovision Songcontest! Sehr wichtiges Datum, jawohl. Fast bin ich am überlegen, ob ich 2015 nach Wien fahren soll. Wien mag ich ja auch sehr gerne. Außerdem konnte man während der Übertragung des Eurovision Songcontests sehr gut Kraniche falten. KRANICHE! So viele Kraniche! Und das alles für den –Juni. Denn im Juni fand der Netzwerkabend meines Studiengangs statt und die Deko sah schon schick aus, auch wenn ich seitdem bei Kranichen und Pompoms immer zusammenzucke. Ich hatte Geburtstag, ich fing wieder mit dem Joggen an, mein Knie tat weh. Im Juli waren Semesterferien und ich schrieb eine Hausarbeit über Lumpen. Lumpen sind schon was Feines. Außerdem schien die Sonne, ich konnte Blumen auf dem Balkon pflanzen und Herr Gatsby war in Ungarn. Zum Ausgleich fuhr ich im August nach Kopenhagen. Kopenhagen ist wunderbar. Lefa ist wunderbar. Ich vermisse beides. Man sollte viel öfter einfach hinter der Oper schwimmen gehen. Schon ist September, schon begann ein neues Semester. Dieses Mal aber komplett ohne Plan, weil ich mit meinen Pflichtfächern schon durch war, aber noch keine Masterarbeit schreiben mochte. Das mach ich dann ab März 2015. Bücher wurden gekauft, Bücher wurden gelesen, Kuchen wurde gebacken und für optisch nicht sehr ansprechend befunden. Außerdem kam eine liebe Freundin zu Besuch und man konnte den optisch nicht sehr ansprechenden Kuchen draußen auf dem Balkon essen. Der Oktober bestand blogmäßig fast nur aus Worten. Eine gar herrliche Aktion, die Josefina und ich vielleicht nächstes Jahr wiederholen werden. Außerdem versuchte ich weiter zu laufen und weiter Französisch zu lernen. Bon Chien! Im November wurde endlich die Bilderwand aufgehängt, ich stellte Chai-Sirup her und hörte Herrn Martin Walser beim Lesen zu. Auch nett. Dezember. Bücherschau und Tee und Weihnachten. Und jetzt. 

Ich mochte 2014. So eine Wohnung überstrahlt negative Dinge. Ich wohne sehr gerne in München, die Weihnachtstage bei meinen Eltern haben das noch einmal hervorgehoben. 

Vor 2015 hab ich ein wenig Angst. Ich muss bis März  mein Thema für die Masterarbeit konkretisieren, muss die Masterarbeit schreiben und mir im Anschluss eine neue Beschäftigung suchen. So … richtige Arbeit. Denn so langsam reicht es doch  mit dem Studieren. Obwohl ich einen Doktor höchst amüsant fände. Das kann man ja im Zweifelsfall auch noch später machen.

Ich wünsche mir also ein Thema für die Masterarbeit, genug Motivation und Inspiration, um das Thema zu bearbeiten, eine Idee, was ich nach dem Studium machen möchte und ich wünsche mir Urlaub. Beziehungsweise Reisen. Ich möchte mehr sehen. Ich möchte auch mehr lesen. Wie immer. Ich möchte mehr schreiben. Ich möchte mehr laufen. Ich möchte weniger Selbstzweifel. Weniger verheulte Stunden. 

Und nun wünsche ich allen Menschen hier und dort ein prima neues Jahr. Konfettiregen!
 

Kommentare:

  1. Ich wünsche Dir, dass alle Deine Wünsche in Erfüllung gehen!

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  2. Du weißt, dass ich dich im neuen Jahr nur mag, wenn du mich auch besuchst, liebes Herzilein?

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  3. Ich wünsch dir alles Gute fürs neue Jahr und ganz viel Durchhaltevermögen für die Masterarbeit. <3

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